Selbstfürsorge in Krisenzeiten

Selbstfürsorge in Krisenzeiten

Weg von der ständigen Selbstoptimierung

In Krisensituationen ist Vieles schwierig. Das ist eine wichtige Erkenntnis, der meines Erachtens oft zu wenig Raum gegeben wird.

Die Maßstäbe, die ich in der Regel an mich als Mutter und Mensch im Allgemeinen lege, sind wirklich hoch. Plätschert der Alltag so vor sich hin, mag es möglich sein, sich mit Optimierungsstrategien des eigenen Daseins oder Mutterseins auseinanderzusetzen. Wobei es aufschlussreich sein kann, auf die Motivation des Veränderungsantriebs zu schauen: Ist es die Kraft und der Überschuss, der mich antreibt oder die latente oder permanente Selbstabwertung, das Nachjagen eines idealisierten Familien- oder Menschenbildes?

In Krisenzeiten zahlt es sich in vielerlei Hinsicht aus, gut für sich zu sorgen. Geht es dir gut, hast du mehr Ressourcen für dein Kind da zu sein. Oft sind es kleine Dinge, die hilfreich sein können. Schauen wir auf die Grundbedürfnisse: Nahrung, Schlaf, Hygiene. Diese Bereiche klingen sehr banal, werden aber schnell vernachlässigt. Manchen verschlägt es den Appetit, andere Essen ungesund und unausgewogen, vergessen den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen. Auch der eigene Körper braucht Treibstoff, um den Krisenalltag zu überstehen.

Mit (krankem) Kind ist natürlich nicht an einen erholsamen Dörnröschenschlaf zu denken, das ist klar. Trotzdem ist es wichtig, dem Körper Zeit zu geben sich zu regenerieren. Manchmal fällt mir das Abschalten schwer, die Gedanken kreisen. Ein Hörbuch oder Podcast hilft mir dabei zur Ruhe zu kommen.

Vielleicht belächelst du folgenden banalen Gedanken, aber auch eine ausgiebige Dusche oder ein Bad kann deine Akkus wieder etwas aufladen und dir gut tun.

2 Gedanken zu “Selbstfürsorge in Krisenzeiten

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